Vom Nutzen zur Usability zur UX

Daten

Abend
26. Oktober 2015
Unternehmen
Ergosign GmbH
Referent
Markus Kühner

Inhalt

Designer/Developer Workflow

Wie erreiche ich eine tolle User Experience für mein Produkt? „Nichts leichter als das“, denkt sich manch einer und macht sich – mit guten Absichten bewaffnet – an die Arbeit: Ein Design wird von Profis konzipiert, validiert und ausgestaltet. Die „gemalten“ Screens strahlen in ihrer Schlichtheit und klaren Farbgebung eine Eleganz aus, wie man sie sich für die eigene Anwendung nicht zu erträumen gewagt hätte (Wunschdenken, aber nicht unmöglich). Job erledigt? Leider nicht!

Usability: Designer vs. Developer

Usability: Designer vs. Developer

Das Problem

Das Design muss erst noch beim Endanwender ankommen. Dafür wird es in die Hände eines engagierten und gewissenhaften Entwicklungsteams gelegt (der Wasserfall lässt grüßen), das sich umgehend an die Arbeit macht und die Vorgaben der UX Designer umsetzt. Doch genau hier geht leider vieles schief und am Ende entsteht doch wieder – auch zum Leidwesen der Entwickler – eine eher mittelprächtige Benutzeroberfläche.

Die Lösung

Verständnis – Die Wissensbasis vieler Entwickler ist eine völlig andere als die von UX Design Teams. Es reicht einfach nicht aus, in einen Style Guide zu schreiben, welche Farben und Abstände genau verwendet werden und wie Interaktionen funktionieren sollen. Das Entwicklungsteam muss verstehen können, warum das Design so gestaltet wurde, wie es bei ihnen ankommt. Denn während der Entwicklung werden noch viele Designentscheidungen getroffen, die im Designteam nicht bedacht werden konnten – oder sogar entgegen dem Design umgesetzt werden.

Unsere Erfahrung zeigt, dass es sich auszahlt, das Entwicklungsteam bereits in der Designphase mit einzubeziehen. Und zwar nicht nur als stille Zuhörer, sondern als aktive Mitgestalter. Auf diese Weise wird Verständnis für Designentscheidungen geschaffen und – ganz nebenbei – unnötiger Zusatzaufwand auf Seiten der Entwicklung eingespart, wenn z. B. ein Entwickler während des Designs auf vorhandene Komponenten hinweist, die sich leicht wiederverwenden lassen und die – vom Designteam optimiert – die gestellte Aufgabe ebenso elegant und verständlich lösen wie eine vorgeschlagene Individuallösung.

Usability: Happyend

Usability: Happyend

3 comments for “Vom Nutzen zur Usability zur UX

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